Muss der Beruf Spaß machen?

Muss der Beruf Spaß machen?

Bestimmt kennst du das Gefühl, wenn du bei einer Tätigkeit, die dir Freude bereitet, die Zeit vergisst. Du gehst so darin auf, dass du voller Begeisterung und Energie bist. 

Diese Energie hat viele Gesichter und Namen. Du kannst auch Lebensfreude zu ihr sagen oder sie wie die weisen Shaolin Mönche als “Shen” bezeichnen.

Welche Bezeichnung dir auch mehr zusagt, du selbst kannst diese Energie erzeugen, genauer gesagt deine Leidenschaft. Leidenschaft ist wie ein Generator, der seine eigene Energie produziert.

Wenn du also etwas tust, das dir Spaß macht, fühlst du dich erfrischt und kraftvoll. Je mehr Leidenschaft und Begeisterung du dabei verspürst, desto mehr Energie erzeugst du.

Um auf die Frage, ob der eigene Beruf Spaß machen muss, eine Antwort zu finden, schauen wir uns die drei verschiedenen Arten von Berufen einmal genauer an.

Der Horror Job

Ein Horror Job ist ein Job, in dem du täglich sehr viel negativen Stress hast. Er macht dir nicht den geringsten Spaß, weshalb du für die erforderliche Tätigkeit sehr viel körperliche und geistige Energie aufwenden musst. 

ZombiejobAlles fühlt sich schwer und mühselig an. Die Zeit tröpfelt dahin wie in Zeitlupe. Du hangelst dich von Wochenende zu Wochenende und vom Urlaub in die Pension.

Deine Freizeit, in der du normalerweise deinem Hobby nachgehen könntest, brauchst du, um dich zu erholen und nicht krank zu werden, weshalb du keine Energie hast, um dich zu etwas aufzuraffen.

Dieser Horror Job saugt dir dein Leben förmlich aus den Adern und verbrennt das letzte bisschen Energie in dir, bis hin zum Burnout.

Ein Horror Job muss keine bestimmte Tätigkeit sein wie zum Beispiel ein Job beim Jugendamt. Denn es gibt Menschen, die blühen in schwierigen Jobs wie diesem förmlich auf. Oft würde die Tätigkeit selbst sogar Spaß machen, jedoch sind die Begleitumstände qualvoll, wie etwa Mobbing am Arbeitsplatz.

So einen Job solltest du zu deinem eigenen Wohl so schnell wie möglich loswerden!

Der Zombie Job

Den Zombie Job nenne ich gerne so, weil man ihn nur verrichtet, um zu überleben. Er ist die am weitesten verbreitete der drei Berufsarten.

Zombie-JobDer Zombie Job macht nicht sonderlich viel Spaß, ist aber auch keine so große Last wie der Horror Job. An manchen Tagen geht es sogar etwas lustiger zu, trotzdem bist du froh und erleichtert, wenn du endlich nach Hause kommst. Weil du keinen Spaß in diesem Beruf hast, erzeugst du dabei keine Energie und an vielen Tagen raubt der Zombie Job sie dir zusätzlich.

Da der Beruf den Großteil unserer Zeit beansprucht, findest du auch in deiner Freizeit nach erledigten Alltagspflichten nicht viel Zeit für deine Hobbies oder deine wahre Leidenschaft. Diese wären aber die einzigen Quellen, aus denen du Energie schöpfen könntest.

Und so liegt es in der Natur der Sache, dass du langfristig gesehen Energie verlierst und schwächer wirst. Weil der Energieverlust langsamer und schleichender geht, als in einem Horror Job, macht sich das oft erst spät bemerkbar.

Der Zombie Job ist deshalb eine weit größere Falle als der Horror Job, weil es keinen großen Handlungsbedarf gibt und er dazu einlädt, es sich bequem zu machen.

Der Traumberuf

Der Traumberuf ist das genaue Gegenteil von Horror- und Zombie Jobs. Du verspürst bei deiner Arbeit so viel Begeisterung und Leidenschaft, dass du sie rund um die Uhr machen möchtest. Denn mit Leidenschaft im Beruf verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. 

Durch Leidenschaft erzeugst du Energie bei der Arbeit, anstatt sie zu verbrauchen!

Nicht nur, dass dich deine eigene Leidenschaft gesund hält und deine Arbeit verbessert, sie wirkt auch ansteckend und springt auf andere Menschen über wie ein Funke. 

Bietest du anderen Menschen eine Dienstleistung an und kommst so oft in persönlichen Kontakt, spüren diese deine Leidenschaft und sind gern in deiner Nähe. Weil du deine Arbeit durch deine Begeisterung so gut machst und eine positive und inspirierende Wirkung auf andere Menschen hast, bist du in deinem Beruf natürlich auch erfolgreich.

Auch wenn du dich auf neue Wege begibst, wie zum Beispiel, dein eigenes Produkt zu entwickeln, ist deine Leidenschaft ein wichtiger Begleiter, denn sie lässt dich auf deinem Weg Hürden überwinden und Barrieren durchbrechen, wo andere längst aufgegeben hätten.

Deine Leidenschaft fragt nach dem WIE: “Wie geht das?”, statt nur nach dem ob.

Auch als Angestellter bleibt deine Begeisterung bei deinem Chef nicht unbemerkt und gut belohnt, dennoch hast du als Selbständiger weit mehr Möglichkeiten und bist nach oben hin unbegrenzt.

Schon Napoleon Hill, der Autor des Bestsellers “Think And Grow Rich” hat 1938 dieser Leidenschaft, dem “Burning Desire” = Brennendes Verlangen, sein erstes Kapitel gewidmet.

“Ein schwaches Verlangen bringt geringe Ergebnisse, so wie auch ein kleines Feuer nur wenig Wärme gibt. Ist dein Verlangen gross genug, wird man glauben, du hast übermenschliche Kräfte.” – Napoleon Hill

Große menschen der Geschichte und unserer Zeit zeigen uns, wie weit man mit Leidenschaft kommen kann. Elon Musk, Steve Jobs, Leonardo da Vinci, Tesla, um nur ein paar Größen zu nennen, haben (bei Tesla im wahrsten Sinne) mit Hilfe ihrer Leidenschaft enorm viel Energie erzeugt, um auf die Frage “WIE geht das?” eine Antwort zu finden.

Stell dir eine Welt vor, in der jeder Mensch seine wahre Leidenschaft finden und nutzen würde. Stell dir deine Welt vor, wenn du das tun würdest!

Auch du trägst in dir eine Quelle der Leidenschaft, die du nur finden musst, damit du lernen kannst, sie für dich und andere Menschen zu nutzen.

In der Brennenden Akademie helfen wir dir dabei, deine Leidenschaft zu finden und deine kühnsten Träume zu verwirklichen!

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